Year: 2003
Type: article
Abstract: Waehrend der Arbeitsmarktintegration von juengeren Immigranten in den letzten Jahren wachsende Aufmerksamkeit geschenkt worden ist, ist ein Mangel an vergleichenden Studien und bei der theoretischen Erklaerung der anhaltenden ethnischen Benachteiligungen ebenfalls offensichtlich. Das vorliegende Arbeitspapier versucht, diese Luecke an Hand neuerer Daten von Eurostat und dem Europaeischen Arbeitsmarktsurvey zu schliessen, die den Uebergang von der Schule in den Beruf naeher beschreiben. Mittels der Longitudinaldaten zum Arbeitsmarkteintritt in Belgien und Spanien identifizieren die Autoren einige der Mechanismen, die zu ethnischen Benachteiligungen fuehren. Klare Diskriminierungen zeigen sich beim Vergleich von Jugendlichen aus EU- und aus Nicht-EU-Laendern. Waehrend in Belgien Ethnizitaet und Qualifikationsgrad die Arbeitsmarktchancen bzw. die Integration der Jugendlichen entscheidend determinieren, treten in Spanien noch zusaetzlich Selbstselektionseffekte hinzu. Diese Barriere zeigt sich sowohl fuer geringere als auch besser qualifizierte Schulabgaenger. (ICAUebers)
Authors: Frank Kalter, Irena Kogan
Language: English
Topic: Labour Market and Migration
Subfield: Gender Studies
Field: Social Sciences
Domain: Social Sciences
Open Access status: green
OpenAlex ID: W1516250789
