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Die Legende vom Herzen Zwinglis neu untersucht: Ein Beitrag zur Geistesgeschichte der Zürcher Reformation

Year: 2010
Type: article
Abstract: Vor einiger Zeit hat uns Paul Boesch den "Hauptlobredner Zwingiis im Welschland" und "begeisterten Freund der Zürcher Kirche", den flämischen Flüchtling Pfarrer Andreas Zebedeus in Orbe, in Erinnerung gerufen.Ihn hat auf seiner Studienreise der junge Kudolph Gwalther kennengelernt; dieser erzählt davon in einem langen, aufgeweckten Brief aus Lausanne seinem väterlichen Freund Bullinger in Zürich.Beigelegt hat Gwalther zwei lateinische Gedichte, die Zebedeus zu Ehren des Andenkens an Zwingli verfaßt hat, und sogar zwei eigene "Epitaphien", ein kurzes und ein langes, zu denen ihn das Vorbild des neuen Bekannten angeregt hat.Den Brief und die Gedichte hat Boesch neu entdeckt und erstmalig veröffentlicht.Seine Mitteilungen dazu enthalten eine Reihe sehr zu beachtender Hinweise; daneben stellt auch die Übersetzung des lateinischen Poems in deutsche Distiche eine bewundernswürdige Leistung des Altphilologen dar 2 .Man möge es als ein Dankeszeichen auffassen, wenn hier das Gespräch eröffnet wird
Source: Zwingliana
Language: German
Subfield: History
Open Access status: hybrid
OpenAlex ID: W1529918962
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