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Mobilité résidentielle, activité et vie familiale des couples

Year: 1995
Type: article
Abstract: Wohnsitzmobilitât, Erwerbstâtigkeit und Familienleben der Ehepaare Kann die Wanderung zwischen Gemeinden oder Départements ein Mittel gegen die Arbeitslosigkeit darstellen? Je weiter ein Ehepaar wegzieht, desto hâufiger geht der Wohnortwechsel mit Arbeitslosigkeit oder Erwerbslosigkeit eines der Ehepartner einher. Die Rùckkehr in ein Beschàftigungsverhàltnis erfolgt jedoch bei einem Migranten nicht spàter als bei einem SeBhaften. Fur manche Arbeits- oder Erwerbslosen hângt die geographische Mobilitât mit der Wiederaufnahme einer Beschàftigung zusammen; mittelfristig verbleiben die Migranten langer in einem Beschàftigungsverhàltnis als die SeBhaften. Die Situation eines Ehepaares auf dem Arbeitsmarkt wird noch durch andere Merkmale beeinfluBt. Das Vorhanden- sein eines Kleinkindes kann beispielsweise die Wiederaufnahme einer Beschàftigung des Vaters wie auch der Mutter verzôgern oder sogar die Erwerbslosigkeit der Mutter zur Folge haben. Nach einer Zeit der Arbeitslosigkeit sucht der Mann vorzugsweise eine Beschâf- tigung, die genauso sicher wie die der Frau ist. Der hôhere Lohn des Mannes hemmt die Wiederaufnahme einer Beschàftigung durch die Frau; wenn dagegen die Frau einen hôheren Lohn bezieht, wàhlt der Mann ôfters einen weniger sicheren Arbeitsplatz.
Language: French
Subfield: Gender Studies
Open Access status: green
OpenAlex ID: W1976129258
FWCI: 1.046
Cites: 2
Cited by: 23
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