Untersuchungen über die Bindung einer Fraktion aus menschlichem Ig-G-Globulin an die Membran von L-Zellen, Zajdela- und Yoshida-Asciteszellen
Year: 1969
Type: article
Abstract: 1. Eine menschliche Ig-G-Globulin-Fraktion (A1F1) setzt die elektrophoretische Beweglichkeit von L-Zellen, Yoshida- und Zajdela-Hepatom-Asciteszellen herab. Diese Wirkung kann durch Waschen mit physiologischer Kochsalzlösung rückgängig gemacht werden. 2. Eine Erhöhung der Ionenstärke geht mit einer Verringerung der Wirkung von A1F1 auf die Zellmembran einher; bei μ = 0,15 ist keine Wirksamkeit nachweisbar. Die Art der von uns untersuchten Ionen spielt hierbei keine Rolle. In Verbindung mit einer zweiten Serumfraktion A2F1 ist jedoch A1F1 bei μ = 0,15 voll wirksam. Bei Humanserum ist der Effekt der Ionenstärke nicht nachweisbar, obwohl auch bei der Inkubation der Zellen im Humanserum die Membranwirkung durch die Ig-G-Globulin-Fraktion verursacht wird. 3. Bei der elektrophoretischen Membranaktivität des Ig-G-Globulins (A1F1) handelt es sich nicht um eine Anlagerung eines spezifischen Antikörpers. Die Beteiligung der C′lq-Komponente des Komplementsystems konnte ausgeschlossen werden.
Source: Zeitschrift für Naturforschung B
Authors: H. Von Boehmer, V. Gladigau, Renate Bayer, G. Ruhenstroth-Bauer
Institution: Max Planck Institute of Biochemistry
Language: German
Subfield: Radiology, Nuclear Medicine and Imaging
Field: Medicine
Domain: Health Sciences
Open Access status: hybrid
Estimated APC paid: $2,712
OpenAlex ID: W1982748288
