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Mobilités professionnelles et cycle de vie

Year: 2009
Type: article
Abstract: Die Gelegenheiten zur beruflichen Mobilität unterscheiden sich je nach dem Alter und der Betriebszugehörigkeit, zwei wesentliche Komponenten des Erwerbslebens. Die Bereitschaft zum Arbeitsplatzwechsel nimmt im Laufe des Erwerbslebens ab, insbesondere in den ersten zehn Jahren und ab dem 45. Lebensjahr. Ab Vollendung des 40. Lebensjahrs findet in der Regel fünf Jahre lang kein Arbeitsplatzwechsel statt. Die Mobilität außerhalb des Unternehmens ist für den Aufstieg eines Arbeitnehmers umso vorteilhafter für die Entlohnung und umso weniger riskant im Hinblick auf etwaige Beschäftigungsunterbrechungen, wenn sie in der Berufslaufbahn frühzeitig erfolgt. Dagegen sind die Perspektiven der internen Mobilität über einen längeren Zeitraum günstig, da sie erst ca. ab dem 45. Lebensjahr stagnieren. So ist die interne Mobilität insgesamt vorteilhafter als die externe. Über die Beförderungen hinaus, die ihre Mitwirkung erfordern, sind die Arbeitgeber wichtige Akteure der Mobilität, da sie zu mehr als vier von zehn beitragen. Mit der Dauer der Betriebszugehörigkeit nehmen die Chancen, dass die Mobilität förderlich ist, mittelfristig zu. In Ermangelung interner Gelegenheiten steigt danach das Risiko, dass die Mobilität mit Beschäftigungsunterbrechungen einhergeht. Frauen sind in stärkerem Maße von der externen Mobilität und insbesondere von Beschäftigungsunterbrechungen betroffen, wohingegen sich Männern mehr Gelegenheiten zur internen Mobilität bieten. Mehr als der Hälfte der Männer gelingt es, im Fall von Mobilität ihre Bedingungen für das Ausscheiden aus dem Unternehmen durchzusetzen. Frauen sind in ihrer Mobilität stärker eingeschränkt, da ihre Beschäftigungsbedingungen weniger günstig sind und außerberufliche Gründe wie Familienereignisse oder die Mobilität ihres Ehemanns eine Rolle spielen.
Language: French
Open Access status: green
OpenAlex ID: W2003593497
FWCI: 0.739
Cites: 12
Cited by: 32
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