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Organisation du travail dans la semaine des individus et des couples actifs : le poids des déterminants économiques et sociaux

Year: 2008
Type: article
Study design: Observational Study
Abstract: Mitteils eines Wochenkalenders, in dem die erwerbstätigen Personen bei der vom Insee im Jahr 1999 durchgeführten Erhebung Zeiteinteilung während einer Woche ihre Arbeitsstunden aufzuzeichnen hatten, lässt sich der wöchentliche Arbeitsrhythmus in Frankreich im Hinblick auf die soziale Stellung und die soziodemographischen Merkmale der einzelnen Menschen und der Familien analysieren. Erstellt wird eine Typologie der Arbeitswochen, indem in zwei Etappen eine Methode des optimalen Vergleichs zur Anwendung kommt, zunächst bei den gearbeiteten Tagen und danach bei den mit Hilfe der Tagestypen vereinfachten Wochen. Bei den in den Wochenkalendern enthaltenen Tagen wird zwischen fünf Typen unterschieden: reguläre Arbeitstage, Tage mit zeitversetzter Arbeitszeit, lange Arbeitstage, fragmentierte Arbeitstage sowie Ruhetage. Die Tage unterscheiden sich erheblich je nach der sozioprofessionellen Gruppe, der Beschäftigungsart, dem Tätigkeitsbereich, aber auch dem Geschlecht. Starke Regelmäßigkeiten sind auch in Bezug auf die Wochen festzustellen. Den regulären Wochen, die sich aus regulären Arbeitstagen zusammensetzen, stehen lange Arbeitswochen mit langen Arbeitstagen gegenüber, während die Wochen mit zeitversetzter Arbeitszeit und die fragmentierten Wochen jeweils aus Tagen mit zeitversetzter und mit fragmentierter Arbeitszeit bestehen. Bei der Wochenorganisation findet sich die starke Strukturierung wieder, die auf die Position der Erwerbstätigen im Wirtschaftssystem, die sich ebenfalls auf die Tage auswirkt, zurückzuführen ist. Generell ist Folgendes festzuhalten: Je besser die Position im Wirtschaftssystem ist, desto größer ist die zeitliche Autonomie und desto mehr handelt es sich um reguläre, ja lange Arbeitswochen. Dagegen haben die am wenigsten qualifizierten Arbeitnehmer im Schnitt kürzere Wochen, allerdings mit zeitversetzter und fragmentierter Arbeitszeit, sowie eine sehr geringe Kontrolle über ihre Arbeitszeit. Die geringere zeitliche Autonomie dieser Arbeitnehmer führt bei Ehepaaren zu einer starken Desynchronisation der Arbeitszeit der beiden Ehepartner und somit zu neuen Ungleichheiten zischen den Haushalten. Wöchentliche Arbeitsorganisation der erwerbstätigen Individuen und Paare: Einfluss der wirtschaftlichen und sozialen Determinanten
Language: French
Subfield: Safety Research
Open Access status: green
OpenAlex ID: W2003630677
FWCI: 8.464
Cites: 10
Cited by: 36
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