Erfahrungen mit der adjuvanten Intron-A-Hochdosistherapie nach Kirkwood bei Hochrisikomelanomen der Stadien IIIa, IIIb und IV
Year: 2002
Type: article
Abstract: Tritt bei Patienten mit einem malignen Melanom eine lokale, regionäre oder Fernmetastasierung auf, so stellt sich nach Erreichung klinischer Tumorfreiheit z. B. durch eine Operation wegen des hohen Rezidivrisikos die Frage nach einer adjuvanten Therapiemaßnahme. Wir berichten über die Erfahrungen und die Ergebnisse bei der Durchführung der Interferon-alpha-2b (Intron A®)-Hochdosistherapie nach Kirkwood bei 22 Patienten über einen Zeitraum von 4 Jahren. Bei 4 Patienten (18 %) wurde die Therapie wegen Nebenwirkungen frühzeitig in der i. v.-Therapiephase abgebrochen. Bei 11 Patienten (50 %) musste die Interferondosis in der i. v.-Therapiephase, bei 4 Patienten (22 %) in der s. c.-Therapiephase reduziert werden. Bei 5 Patienten (36 %) kam es noch während der s. c.-Therapiephase zum Tumorrezidiv. Vier Patienten sind noch in der s. c.-Therapiephase. Bei den 14 protokollgerecht therapierten Patienten beträgt das mediane rezidivfreie Überleben gegenwärtig 19 Monate (1,58 Jahre), das Gesamtüberleben mindestens 27 Monate (2,25 Jahre).
Source: Aktuelle Dermatologie
DOI: 10.1055/s-2002-21807
Authors: Susanne Suckow, M. Suckow, T. Waldmann, J. M. Pönnighaus, L. Kowalzick
Institution: Helios Vogtland Klinikum Plauen
Language: German
Subfield: Oncology
Field: Medicine
Domain: Health Sciences
Open Access status: bronze
OpenAlex ID: W2005075208
