Work

Towards a physical interpretation of the end of the Holocene moist period in the Near East

Year: 1991
Type: article
Abstract: Zusammenfassung: Zur physikalischen Deutung des Endes der holozanen Feuchtperiode im Nahen Osten Die offenbar gleichzeitige Aufgabe von Arad und ande ren Siedlungen um 4600 vh. wirft die Frage nach einer mog licherweise klimatischen Ursache etwa ein drastischer, kurzfristiger Ruckgang der Niederschlage als auslosendes Moment auf. Die Anderung des Jahresgangs der extra terrestrischen Einstrahlung (infolge der Prazession des Perihels) verlauft viel zu langsam. Auch die entsprechende Verschiebung der grofien Klimazonen zwischen etwa 5500 und 3500 vh. liefert keine befriedigende Losung fur ein abruptes, regionales Ereignis. Vergleichende Untersu chungen des Klima-Ablaufs, besonders der detailreichen Gletscherschwankungen in den Alpen und der Geschichte des Toten Meeres, fuhren zu einer (scheinbaren) Diskre panz. Tatsachlich treten im letzten Jahrtausend alpine Gletschervorstofie (Kaltphasen) uberwiegend gleichzeitig auf mit Tiefstanden des Toten Meeres, und umgekehrt. Das braucht nicht nur auf einem (kaum beobachteten) gegenlaufigen Verhalten von Sommerund Winterregen zu beruhen. Untersuchungen iiber den Zusammenhang zwischen Anomalien der Winterregen in der Sud-Tiirkei und der grofiraumigen Hohendruckverteilung erlauben eine sinnvolle Interpretation dieser (zunachst iiberraschen den) Gleichzeitigkeit.
Source: Erdkunde
Language: English
Open Access status: diamond
OpenAlex ID: W2008460060
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Cites: 14
Cited by: 2
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