Coût du travail et flux d’emploi : l’impact de la réforme de 2003
Year: 2009
Type: article
Abstract: Mit dem Gesetz vom 17. Januar 2003 betreffend die Löhne, die Arbeitszeit und die Förderung der Beschäftigung wurde am 1. Juli 2003 ein System geschaffen, um eine Konvergenz zwischen dem gesetzlichen Mindestlohn und den bis zu diesem Zeitpunkt bestehenden verschiedenen monatlichen Lohngarantien herbeizuführen. Das Gesetz führte dazu, dass am 1. Juli 2005 eine einheitliche Mindestvergütung eingeführt wurde. Zudem änderte es die Maßnahmen zur Senkung der Sozialbeiträge der Arbeitgeber im Niedriglohnsektor. Dadurch sollte der Anstieg der Arbeitskosten infolge der Konvergenz ausgeglichen und im Juli 2005 ein einheitliches System für alle Unternehmen unabhängig von der Dauer ihrer tarifvertraglich vereinbarten Arbeitszeit eingeführt werden. Im Übergangszeitraum 2003-2005 unterschieden sich die Entlastungen weiterhin je nach dem, ob die Unternehmen vor 2003 einen Vertrag zur Verkürzung der Arbeitszeit auf 35 Stunden abgeschlossen hatten oder nicht. Seitdem haben sich die Einstellungskosten je nach Unternehmen unterschiedlich entwickelt. Wir untersuchen daher die Entwicklung des Übergangs von der Arbeitslosigkeit zur Beschäftigung entsprechend dem Umstand, ob das Unternehmen eine Vereinbarung unterzeichnet hat oder nicht. Eine Verknüpfung der Daten der Beschäftigungserhebung (2001-2007) und der Cerfa-Dateien zeigt, dass sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit in den Unternehmen mit einer Wochenarbeitszeit von 35 Stunden verlangsamt hat. Die Senkung der Sozialbeiträge der Arbeitgeber im Gefolge der Reform von 2003 war bei den Unternehmen, die eine Vereinbarung abgeschlossen hatten, unzureichend, kompensierte jedoch den Anstieg der Arbeitskosten der Unternehmen, die keine Vereinbarung abgeschlossen hatten. Die Reform hatte zudem keine Auswirkungen auf die Wiederbeschäftigung der am höchsten qualifizierten Personen, beeinträchtigte jedoch diejenige der am wenigsten qualifizierten Personen, die in der Regel den Mindestlohn beziehen und daher von der Harmonisierung der Erhöhung des Mindestlohns am meisten betreffen sind.
Authors: Véronique Simonnet, Antoine Terracol
Institutions: Centre d'Économie de la Sorbonne, Paris School of Economics
Language: French
Subfield: Economics and Econometrics
Domain: Social Sciences
Open Access status: green
OpenAlex ID: W2037210305
