Die Priorität von Einstellungen und Verzerrungen im Interview. Eine Methodenuntersuchung anhand der Daten der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage 1980
Year: 1983
Type: article
Abstract: Zusammenfassung Die Fragestellung dieser Untersuchung ist, ob es Interviewer- und Befragtengruppen gibt, bei denen Interviewereffekte verstärkt auftreten. Die wesentlichen Hypothesen sind: Je geringer für den Interviewer (Befragten) die Priorität eines Fragenthemas ist, desto geringer (größer) ist der Interviewereffekt bezüglich der Fragen zu diesem Thema. Die Hypothesen werden an zwei Variablen - liberalen und leistungsorientierten Erziehungszielen - mit Hilfe der Daten der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften 1980 überprüft. Zur Überprüfung der Hypothesen werden die Interviewer und Befragten in Subgruppen aufgeteilt, wobei sich diese Gruppen in der Einschätzung der Priorität eines Fragenthemas unterscheiden. Für jede dieser Subgruppen werden die Interviewereffekte durch Pfadanalysen mit LISREL berechnet. Die Ergebnisse: Beide Hypothesen können nicht abgelehnt werden.
Source: Zeitschrift für Soziologie
Author: Dieter Hermann
Institution: Heidelberg University
Language: German
Subfield: Sociology and Political Science
Field: Social Sciences
Domain: Social Sciences
Open Access status: bronze
OpenAlex ID: W207868752
