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Das Magnificat Lc I, 46—55 Lobgesang der Maria oder der Elisabeth?

Year: 1902
Type: article
Abstract: hat sich A. Harnack mit Entschiedenheit dafür ausgesprochen, dass das Magnificat, das Canticum beatae Mariae virginis von Lc selbst ^der Elisabeth in den Mund gelegt worden sei, also als Magnificat der Elisabeth bezeichnet werden müsse.Aus äusseren und inneren (dem Zusammenhang des Textes entnommenen) Gründen gelangt er zu der Vermutung, Lc habe ursprünglich in V. 46 nur die Worte " cmev" geschrieben j diese seien schon frühe erklärend ergänzt worden teils durch den Zusatz " ", teils (aus welchen Gründen?unter welcherlei Einflüssen?) durch den Zusatz " ".Gegen Harnacks Aufstellungen wendet sich mit grosser Entschiedenheit O. Bardenhewer mit dem Aufsatze: "Ist Elisabeth die Sängerin des Magnificat?" in seinen biblischen Studien, Bd.VI (1901), H. i u. 2.Die Frage ist schon vor diesen beiden Gelehrten angeschnitten worden von Fr.Jacob6 (A.Loisy?), "L'origine du Magnificat", in Revue d'histoire et de Iitt6rature religieuse, (1897), S. 424-432, der zu dem Ergebnis kommt: "L'attribution du ,Magnificat' a Elisabeth, recommand£e par une quantit6 respectable de tömoins anciens, souleve un probl£me de critique textuelle et d'exeguese qui merite Tattention des personnes compotentes."Den Anlass zu seinen Erörterungen hatte ihm die durch G. Morin erfolgte-Neuherausgabe des Tractates De Psalmodiae bono gegeben, welcher dem Bischof Nicetas von Remesiana in Dacien (Wende des 4. Jahrhunderts) zugeschrieben wird und zwei Stellen enthält ("Nee Elisabeth diu sterilis edito de repromissione filio de ipsa anima magni-
Language: German
Open Access status: green
OpenAlex ID: W2078792750
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