Year: 2009
Type: other
Abstract: Knapp die Hälfte der erwachsenen Population weist Schilddrüsenpathologien auf. Die häufigsten Befunde sind Strumaknoten, Immunthyreopathien und Autonomien. Die Sensitivität zur Dignitätsbeurteilung von fokalen Veränderungen bei Kombination von B-Bild- und Dopplerkriterien ist hoch, kann jedoch durch die Feinnadelbiopsie noch deutlich gesteigert werden. Die Sonographie macht besonderen Sinn, um bei Vorhandensein mehrerer Knoten herauszufiltern, welche Knoten durch die Feinnadelbiopsie weiter untersucht werden sollten. Zweifellos ist Ultraschall neben der Laboruntersuchung die Screeningmethode der Wahl, ebenso unangetastet bleibt der Stellenwert in der Nachsorge von morphologischen Veränderungen. Durch Verbesserung der Ultraschalltechnologie und stetigen Anstieg von evidenzbasierten Daten ist Ultraschall zunehmend in der Lage, den Einsatz von Szintigraphie, CT, PET-CT und MRT zu minimieren. Die Szintigraphie hat jedenfalls bei fokalen Veränderungen 10 mm keinen Stellenwert. Die Szintigraphie hat auch bei Veränderungen 10 mm im Vergleich zu früher einen eingeschränkten Stellenwert, in manchen Fällen kann die Darstellung einer Mehrspeicherung bei fokalen Autonomien hilfreich sein. Neben der klassischen Sonographie werden künftig vermehrt neuere Techniken, wie Elastographie, Kontrastmitteleinsatz, Grauwertanalyse, B-Flow (bzw. E-Flow), 3D-Sonographie und möglicherweise auch die räumliche Verbundsonographie zum Einsatz gebracht werden.
Institution: Aon (United Kingdom)
Language: German
Subfield: Endocrinology, Diabetes and Metabolism
Field: Medicine
Domain: Health Sciences
Open Access status: green
OpenAlex ID: W2169748900
