Year: 1997
Type: preprint
Abstract: In the early 1980s there was an apparent shift in technology policy in both the U.S. and in Europe.This was apparently motivated by increased international competition, particularly from the Japanese in high technology sectors.Many scholars, policy makers and industrialists identified the more cooperative business environment in Japan as a factor yielding competitive advantage.The 1961 Act on the Mining and Manufacturing Industry Technology Research Association and the proactive efforts of MITI encouraging joint ventures were identified as policy tools by which the Japanese created such a cooperative atmosphere.The response by U.S. policy makers was to enact the 1984 National Cooperative Research Act (NCRA) and to provide government support for ventures such as SEMATECH.In Europe, a block exemption for research joint ventures (RJVs) was provided for under EU Competition Law.In addition, the EU embarked on a series of framework programs where billions of ECU were earmarked for subsidizing many research joint ventures.Der zweite Teil der Studie testet mit Hilfe einer Datenbank, die als Folge des "National Cooperative Research Act (1984)" erstellt werden konnte, die verschiedenen Anreizstrukturen, die aus dem theoretischen Modell abgeleitet wurden.Wir schätzen ein Zwei-Gleichungssystem, welches die FJV-Formation und die Auswirkungen auf die F&E-Investitionen endogenisiert.Unsere Resultate bestätigen, daß eine ähnliche Unternehmensgröße, bei der Entscheidung, ob zwei Unternehmen ein FJV eingehen, ein signifikanten Faktor darstellt.Dieses Ergebnis ist konsistent mit dem theoretischen Modell, welches vorhersagt, daß große Unternehmen nicht dazu tendieren, mit kleinen Unternehmen an einem FJV zu partizipieren.Darüber hinaus finden wir, daß weder der Kostenaufteilungseffekt noch der Freifahrereffekt bei der Untersuchung der unternehmensbezogenen F&E-Investitionen dominiert, sondern diese von der Industrie und der Größe des FJVs abhängig sind.Als Anreiz ein FJV zu gründen, stellt sich der Kostenaufteilungseffekt jedoch als relevante Bestimmungsgröße heraus.Schließlich erhalten wir keinen Beweis dafür, daß Komplementaritäten zwischen allen Industriepaarungen existieren.Es zeigt sich vielmehr, daß bestimmte Industriepaarungen (möglicherweise in vertikale Beziehungen) existieren, die die Wahrscheinlichkeit einer FJV-Gründung aufgrund von Komplementaritätseffekten signifikant erhöhen.Es erscheint vernünftig anzunehmen, daß die Technologie die in diesen Industrien vorherrscht, sehr ähnlich ist, obwohl der Produktmarktwettbewerb zwischen den Unternehmen von komplementärer Natur ist.Dieses empirische Resultat verdeutlicht, daß die Unternehmen, die untereinander komplementäre Produkte produzieren, eher ein FJV gründen und ist damit konsistent mit dem theoretischen Modell dieser Studie.
Language: English
Topic: Innovation Policy and R&D
Subfield: Economics and Econometrics
Domain: Social Sciences
Open Access status: green
OpenAlex ID: W2170951085
