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Robert Schuman: Neo-Scholastic Humanism and the Reunification of Europe

Year: 2008
Type: book
Abstract: rezensiert von/compte rendu rédigé par Verena Adamheit, Berlin Kaum ein Jahr vergeht, ohne dass Veröffentlichungen zu einem der sogenannten Väter Europas erscheinen.Man könnte meinen, alle Aspekte aus dem Leben dieser Gründerväter seien hinreichend ausgeleuchtet.Dies gilt natürlich nicht für Texteditionen wie zum Beispiel die Schriften und Reden Robert Schumans zwischen 1953 und 1963, die Marie-Thérèse Bitsch jüngst herausgegeben hat 1 .Dennoch widmet sich ihm Alan Paul Fimister in seiner Monographie -wie viele andere auch -und fokussiert seine Untersuchung speziell auf dessen neo-thomistischen Hintergrund.Zwar sind auch der religiöse Hintergrund Schumans und sein Einfluss auf die europäische Einigung bereits beleuchtet worden, doch der Neo-Thomismus -die Renaissance der Lehren Thomas von Aquins -, der in der Forschung zurzeit keine große Aufmerksamkeit genießt, ist dabei tatsächlich noch nicht besonders beachtet worden.Die Themenwahl scheint also gut getroffen.Ziel Fimisters ist es zu zeigen, dass der Charakter der europäischen Gemeinschaft, die ihren Anfang mit der Erklärung des französischen Außenministers Schuman vom 9. Mai 1950 nahm, darauf beruht, dass Schuman die katholische Soziallehre und die neo-thomistische politische Philosophie auf die Gestaltung der Beziehung der europäischen Staaten angewendet hat.Fimister stützt sich dabei auf
Language: English
Subfield: History
Open Access status: hybrid
OpenAlex ID: W2497713227
FWCI: 1.822
Cites:
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