Nachwort
Year: 2022
Type: book-chapter
Abstract: Traumatische Wunden ereignen sich und werden geschlagen.Sie bluten, eitern und lassen fiebern.Sie werden vergessen, verborgen, verdrängt oder geleckt.Sie werden bepflastert, zugenäht, ausgebrannt oder vernarben.Sie produzieren Störfelder und Phantomschmerzen.Sie reißen wieder auf oder werden geöffnet, suchen heim und schließen sich nie.Das schreibt Julia B. Köhne in der Einleitung zu Trauma und Film.Inszenierungen eines Nicht-Repräsentierbaren. (2012, S. 7) Die durch Köhne dem Film attestierten Möglichkeiten, traumatische Wunden sichtbar zu machen, ergeben sich in gleicher Weise für das Medium der Computerspiele:
Source: Game studies
Author: Thomas Spies
Institution: University of Cologne
Language: German
Topic: Digital Games and Media
Subfield: Sociology and Political Science
Field: Social Sciences
Domain: Social Sciences
Open Access status: hybrid
OpenAlex ID: W4224252544
