Year: 2014
Type: article
Abstract: ten (HR 0,79, p = 0,0151).Es zeigte sich ein starker Trend für eine Überlegenheit, doch hier erreichte der Unterschied das für diese Analyse vorgegebene Signifikanzniveau noch nicht (p = 0,0035) [3].Gute Langzeitverträglichkeit Die Studie COU-AA-302 zeigte zudem eine gute Langzeitverträglichkeit von Abirateron [1, 3, 4].So standen aus dem Wirkmechanismus resultierende, mineralkortikoide Nebenwirkungen im Vordergrund, die sich in der Regel gut behandeln lassen [1, 3].Zugleich nahm in der 3. Interimsanalyse die Rate an Nebenwirkungen bei einer Behandlungsdauer von 24 Monaten nicht zu [4].Dafür sprechen ebenfalls Alltagserfahrungen, die auf der Behandlung von weltweit mehr als 120 000 Männern mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom basieren.Größerer Benefit bei frühem Einsatz Nach einer Post-hoc-Analyse der Daten der 3. Interimsanalyse profitieren die Patienten womöglich sogar besonders von Abirateron, wenn die Therapie früh im Rahmen der Indikation beginnt [5].Basierend auf 2 etablierten, validierten Prognosefaktoren wurden die Patienten unterteilt in eine Günstige-Prognose-Gruppe, die zu Studienbeginn einen niedrigen PSA-Wert ( 114 ng/ml) und keine Schmerzen (Brief Pain Inventory Short Form, Frage 3: Score 0-1) gehabt hatten (n = 560), und eine Ungünstige-Prognose-Gruppe (PSA > 114 ng/ml, BPI-SF 2-3, n = 528).In der Günstige-Prognose-Gruppe reduzierte Abirateron gegenüber Placebo die Sterblichkeit signifikant um 39,2% (HR 0,608; p = 0,0016) [5].Gemäß Auswertung der Kap lan-Meier-Kurven lebten nach 36 Monaten unter Abirateron noch etwa 70% der Männer.Die signifikante Überlegenheit bestätigte sich für das mediane rPFS (p < 0,0001) und alle sekundären Endpunkte (je p < 0,05) [5].So benötigten gemäß der jeweiligen Kaplan-Meier -Kurven in der Günstige-Prognose-Gruppe unter Abirateron nach 36 Monaten etwa 55% der Männer noch keine Chemo-und etwa 60% noch keine Opiattherapie.Mit Ausnahme des Gesamtüberlebens und der Verschlechterung des ECOG-Status erreichte Abirateron in der Ungünstige-Prognose-Gruppe in allen anderen Studienendpunkten Die finale Analyse der COU-AA-302 belegte bei Männern mit nicht oder mild symptomatischem, metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens unter Abirateronacetat (Zytiga ® ) im Vergleich zu Placebo -je plus Prednison/ Prednisolon.Damit bestätigte sich die signifikante Überlegenheit, die zuvor bereits bei anderen Endpunkten gezeigt wurde, nun auch beim Überleben.
Source: Oncology Research and Treatment
DOI: 10.1159/000369851
Authors: Zheng-Yuan Xie, Ke Lv, Ying Xiong, Wu-Hua Guo, Ralf Ohlinger, Andrea Stomps, Stefan Paepke, Jens-Uwe Blohmer, Susanne Grunwald, Wenke Hahndorf, Oumar Camara, Ulrich Deichert, Uwe Peisker, Thomas Kohlmann, Ines Buchholz, Katrin Hegenscheid, Kirsten Utpatel, Marek Zygmunt, Markus Hahn, Wolfgang Knauf, Wolfgang Abenhardt, Ali Aldaoud, Arnd Nusch, Renate Grugel, Michaela Münz, Holger Hartmann, Norbert Marschner, Düriye S. Karagöz Özen, Mehmet A. Ozturk, Övgü Aydin, Zeynep H. Turna, Sennur Ilvan, Mustafa Özgüroglu, Thomas Thomaidis, Marcus A. Wörns, Peter R. Galle, Markus Möhler, Jörn M. Schattenberg, Stefan Brunner, Roger von Moos, Ulrich Mey, Ulrike Camenisch Gross, Tobias Freyholdt, Richard Cathomas, on behalf of the TLN Study Group, Zhi Chen, Zheng-Yan Tang, Yao He, Long-Fei Liu, Dong-Jie Li, Xiang Chen, Aifang Ji, Liang Ma, Jianzhou Yang, Yanjun Xu, Jinsheng Wang, Changhong Lian, Yeyu Wang, Dan Li, Wang L. Dong, Wei Wu
Language: English
Open Access status: bronze
OpenAlex ID: W4241280730
