Year: 1983
Type: article
Abstract: Organisch oder psychisch bedingte Beeinträchtigungen der sprachlichen Kommunikation und des Spracherwerbs sind die Phänomene, denen sich die klinische Linguistik widmet.Nicht nur die allgemeine Bedeutsamkeit dieses Arbeitsgebietes veranlaßt die Redaktion zum Abdruck des nachstehenden Berichts, es ist vor allem auch das orientierende Bild, das Georg Greitemann und Walter Huber von einem entstehenden (und vielleicht wachsenden) linguistischen Berufsfeld zeichnen, dem sich die linguistische Ausbildung an den Hochschulen nicht verschließen kann.Wegen des weiteren Zusammenhangs, in dem die von den Autoren durchgeführte Umfrage zu sehen ist, verweisen wir auf die Schrift über linguistische Berufsfelder von Brünner/Fiehler/Herlemann. 1 Was die Autoren an Desideraten wiedergeben, denen sich Linguisten in der klinischen Praxis gegenübersehen, steht in einem Spannungsverhältnis zu dem in Heft 2,1 veröffentlichten Erfahrungsbericht von Ulrich Schmitz.Hierin wird für die Redaktion erneut ein Anlaß ersichtlich, im FORUM einer linguistischen Zeitschrift die Möglichkeiten und Grenzen quantitativer und an einem "positivistischen" Wissenschaftsverständnis orientierter experimenteller Verfahren -zur kontroversen -Diskussion zu stellen.
Authors: Georg Greitemann,, Walter Huber,
Language: German
Subfield: Developmental and Educational Psychology
Field: Psychology
Domain: Social Sciences
Open Access status: diamond
OpenAlex ID: W4241933034
