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Fragmentäre Identitäten

Year: 2023
Type: article
Abstract: Einleitung: Die Musikalisierung der IdentitätBetrachtet als eines der am meisten globalisierten Produkte der letzten Jahrzehnte, ist das Anime -die japanische Animationskunst -eine Welt voller Romantik und vor allem voller Verlangen nach Romantik.Im Spannungsverhältnis zwischen dem sorgfältig gepflegten Bild der traditionellen japanischen Kultur einerseits und andererseits der Vorstellung, die gegenwärtige japanische Welt sei als eine paradoxe Entität entstanden, beweist die Kunstform Anime, dass die immer wieder in den Vordergrund tretenden Unterschiede zwischen der westlichen und der japanischen Kultur eigentlich Unterscheidungen sind und ferner, dass sie also in Folge eines Prozesses auftreten, der dazu neigt, die subtileren kulturellen Überschneidungen aufzulösen.Durch das Anime als marktwirtschaftliches Produkt, dessen Relevanz in seiner Verkäuflichkeit besteht, findet das japanische Kulturgut weltweite Anerkennung, wobei es gleichzeitig Elemente anderer Kulturen miteinbezieht: Kann man im Anime als erstes authentisches Exportprodukt Japans in der Moderne »not a vulgarisation of Japan, but rather a japanisation of the West, a formal continuation of humanity in a post-historical world« sehen, wie es Alexandre Kojève 1959 prophezeite (zitiert in Tobin J. 2004, 8; Vgl.Azuma 2001)?Die vorliegende Abhandlung beleuchtet den musikalischen Hintergrund in der japanischen Animationskunst: Anime Soundtracks.
Language: German
Open Access status: hybrid
OpenAlex ID: W4383559826
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