Year: 2021
Type: article
Abstract: Trotz oder gerade wegen der fortschreitenden Digitalisierung entsprechen ‚analoge‘ Räume wie Museen dem Wunsch der Gesellschaft nach Einordnung aktueller und vergangener Geschehnisse. Angesichts einer zunehmend fragmentierten Gesellschaft erhält auch die Möglichkeit eines ‚gemeinsamen Erlebens‘ in Ausstellungen von Museen eine besondere Bedeutung. Das aktive bzw. interaktive Erleben spielt dabei eine wichtige Rolle. Museen schaffen einen besonderen Raum für die Betrachtenden. Dieser Raum beinhaltet zwar Rückzugs- und Verweilmöglichkeiten, darf aber nicht isolieren. Die konsequente Verzahnung der Off- und Online-Welt für die Besucher*innen ist dabei wichtig, da Parallel-Welten aus Museum versus Realität mittelfristig nicht zielführend sind. Wie werden also Ausstellungen in Punkto Erinnerungskultur und Geschichtsvermittlung konzeptioniert und digitale Medien als Bindeglied zwischen Museums-Raum und Außenwelt dabei gezielt berücksichtigt?
Source: merz | medien + erziehung
Author: Miriam Goetz
Language: German
Subfield: Museology
Field: Arts and Humanities
Domain: Social Sciences
Open Access status: hybrid
OpenAlex ID: W4404817062
