Großflächige Verstärkung einer Talbrücke mit Carbonbeton
Year: 2024
Type: conference-paper
Abstract: Die 40 Jahre alte Krumbachbrücke zeigt deutliche Defizite hinsichtlich der Dauerhaftigkeit aber auch der Tragfähigkeit. In einer Pilotanwendung wurde das Tragwerk mit Carbon beton unter Verkehr verstärkt und instand gesetzt. Die in den letzten 15 Jahren an der Universität Innsbruck in diversen Forschungsprojekten erarbeiteten Grundlagen zur Verstärkung mit Carbonbeton wurden durch eine abgestimmte projektbezogene Forschung erweitert. Mit Hilfe eines weiterentwickelten Verstärkungskonzeptes zur Querkraft- und Torsionsverstärkung von Plattenbalken konnte die für das Projekt notwendige Traglaststeigerung erzielt werden. Dank der lösungsorientierten Zusammenarbeit zwischen Bauherrenschaft, Planern, Forschern und Herstellern der Carbonbewehrung sowie basierend auf den gesammelten Erfahrungen aus vorangegangenen Pilotprojekten konnten die Verstärkungsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt werden. Eine erste, noch nicht abschließende Nachhaltigkeitsbewertung zeigt ebenso positive Ergebnisse der Carbonbetonverstärkung im Vergleich zu einer konventionellen Verstärkung. gemäßen Verstärkung und Sanierung von Betontragwerken wird mit dem Pilotprojekt Krumbachbrücke deutlich. Eine dauerhafte und leistungsfähige Zusatzbewehrung wie z. B. in [1], [2] beschrieben, ein geringes Konstruktionseigengewicht der Verstärkung und der Einbau mittels weitgehend praxisbekannter Bauabläufe sind besondere Technologievorteile. Jedoch gibt es in Österreich für die Bauweise noch kein Regelwerk.
DOI: 10.25368/2024.327
Authors: Jürgen Feix, Christoph Waltl, Matthias Egger, Julian Konzilla, Jonas Wachter, Norbert Plattner
Institution: Universität Innsbruck
Language: German
Subfield: Building and Construction
Field: Engineering
Domain: Physical Sciences
Open Access status: gold
OpenAlex ID: W4410327011
