Fortbildungsbeauftragte an Schulen: Eine empirische Untersuchung ihrer Arbeitsbedingungen und Aufgaben
Year: 2025
Type: article
Study design: Observational Study
Abstract: Zusammenfassung Die Untersuchung beleuchtet im Fokus schulischer Personalentwicklung die Aufgaben von Fortbildungsbeauftragten sowie die objektiven Arbeitsbedingungen und subjektiven Arbeitsvoraussetzungen, die jene Aufgabenausübung prägen. Fortbildungsbeauftragte sind zumeist von Schulleiter:innen beauftragte Lehrkräfte, die Fortbildungen an ihren Schulen planen und durchführen. Welche Aufgaben sie tatsächlich übernehmen ist jedoch oft intransparent. Die Ergebnisse, basierend auf einer Befragung von N = 125 Fortbildungsbeauftragten aus Nordrhein-Westfalen, zeigen, dass sie überwiegend organisatorisch-administrative Aufgaben, bspw. die Organisation schulinterner Fortbildungen oder die Absprache mit der Schulleitung zur Fortbildungsplanung, übernehmen. Innerhalb multipler linearer Regressionen konnte zudem festgestellt werden, dass insbesondere die Kooperation mit der Schulleitung ( $$\hat{\beta }$$ = 0,31, p < 0,001), als eine subjektive Arbeitsvoraussetzung, sowie eine gezielte Qualifizierung ( $$\hat{\beta }$$ = 0,24, p < 0,01), als eine objektive Arbeitsbedingung, positiv mit der Anzahl an übernommenen Aufgaben zusammenhängt. Schlussendlich verdeutlichen die Erkenntnisse die Relevanz systematischer Qualifizierung und klarer gesetzlicher Vorgaben, um Fortbildungsbeauftragte umfassend auf ihre Rolle vorzubereiten.
Authors: Julia Hartung, Dirk Richter, Eric Richter
Language: German
Subfield: Education
Field: Social Sciences
Domain: Social Sciences
SDG: Quality education
Open Access status: hybrid
Estimated APC paid: $3,590
Funder: Universität Potsdam
OpenAlex ID: W4414339398
