Year: 2025
Type: article
Abstract: Mit grosser Freude präsentieren wir das zweite Nachswuchsheft der Zeitschrift für Tourismuswissenschaft (Journal of Tourism Science).Die erste erfolgreiche Durchführung im vergangenen Jahr stand symbolisch für die Einleitung einer neuen Ära der Zeitschrift, die damit fortgeführt wird.Auch in diesem Jahr füllen die herausragenden Beiträge von ambitionierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern aus den Kreisen der DGT und des AKTF dieses besondere Heft.Dank des mehrstufigen Peer-Review-Verfahrens, welches in mehreren Überarbeitungsrunden stattfand, erhielten die Autor:innen wertvolle Einblicke in die Abläufe einer wissenschaftlichen Publikation.Sie konnten ihre Fähigkeiten im wissenschaftlichen Schreiben vertiefen und den konstruktiven Umgang mit fachlicher Kritik erlernen oder weiterentwickeln.Die kritischen Rückmeldungen etablierter Forschender sowie die anschliessenden Überarbeitungen trugen massgeblich zur inhaltlichen und formalen Schärfung der Beiträge bei.Die in diesem Heft präsentierten Arbeiten reichen von ausgezeichneten Bachelorarbeiten bis hin zu PhD-Beiträgen.Auch ein Diskussionsbeitrag ist dabei.Damit spiegeln sie nicht nur ein breites Spektrum von Nachwuchsarbeiten wider, sondern zeichnen sich auch durch eine grosse thematische Vielfalt aus.Die Beiträge beleuchten die unterschiedlichsten, für den Tourismus relevanten, Themen.Der Beitrag zum "Female Gaze" (weiblicher Blick) von westlichen Rentnerinnen in Thailand von Stefanie Wallinger ergänzt die bislang in der Literatur zur internationalen Ruhestandsmigration unterrepräsentierten Sichtweisen von Frauen.Der Fokus liegt dabei auf dem alltäglichen Leben, den sozialen Beziehungen und den Schwierigkeiten, die das Altern im Ausland mit sich bringt.Um die Notion eines westlich-weiblichen Blicks zu entwickeln, wird auf John Urrys Konzept des touristischen Blicks zurückgegriffen.Grundlage hierfür sind semi-strukturierte Interviews mit deutschsprachigen, westlichen Rentnerinnen in Thailand.Der zweite Beitrag, von Michael Grimm, widmet sich dem Destinationsmanagement. Dabei soll gezeigt werden, wie etablierte Zugänge zum Besuchermonitoring, speziell für geschützte Zonen, erfolgreich auf weniger strikt geschützte Umgebungen angewendet werden können.Um diese evidenzbasierte Besuchersteuerung zu ermöglichen, wird ein gemeinsamer Ansatz zwischen Destinationsmanagementorganisationen und Akteur:innen in Schutzgebieten vorgeschlagen.Als Vorzeigeprojekt gilt dabei das Gebiet rund um den Schrecksee im Naturschutzgebiete Allgäuer Hochalpen, welches durch Overtourismus und Beschwerden währen der Covid-19 Pandemie geprägt war.
DOI: 10.1515/tw-2025-0031
Language: English
Subfield: Sociology and Political Science
Field: Social Sciences
Domain: Social Sciences
Open Access status: hybrid
Estimated APC paid:
OpenAlex ID: W4416006614
FWCI:
Cites:
Cited by:
Related to:
