Year: 2025
Type: article
Abstract: Fragend danach wie eine feministische Politik aussehen kann, die Klassenverhältnisse in ihr Zentrum rückt, wagen wir eine Bestandsaufnahme queerfeministischer Klassismuskritik. Mit dem Begriff Klassismus wird die Diskriminierung entlang der Klassenherkunft oder Klassenposition bezeichnet. Ausgehend von feministischen und klassismuskritischen Debatten der 1980er/1990er Jahre werden historische Entwicklungen des Begriffes und damit verbundene Kämpfe um Sichtbarkeit nachgezeichnet. Seitdem haben sich feministische Bewegungen durch ihre Akademisierung verändert, doch zahlreiche antiklassistische Interventionen, beispielsweise die der Prololesbengruppen in den 1980er und 1990er Jahren, halten Klasse im Blick. Interveniert wird zumeist aus queerfeministischen Kontexten, die unter anderem die aktuelle Wissens- und Theorieproduktion kritisieren.
Source: Feministische Studien
DOI: 10.1515/fs-2025-0028
Language: English
Subfield: Gender Studies
Field: Social Sciences
Domain: Social Sciences
Open Access status: hybrid
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OpenAlex ID: W4416140269
