Zoltán András: Slavo-Hungarica. A Magyar Nyelvtudományi Társaság Kiadványai, 243. Magyar Nyelvtudományi Társaság, Budapest, 2024, 192 S.
Year: 2025
Type: article
Abstract: Im vorliegenden Band bietet der angesehene ungarische Slawist, András Zoltán, eine Auswahl seiner in ungarischer Sprache verfassten und auf das Ungarische bezogenen Slawistikstudien, die in den letzten zwanzig Jahren in verschiedenen linguistischen Zeitschriften und Sammelbänden veröffentlicht wurden.Der Band ist in zwei Kapitel eingeteilt.Der erste Teil, der wesentlich umfangreicher ist als der zweite, untersucht, was im Ungarischen slawischen Ursprungs ist, während der zweite Teil sich damit beschäftigt, was im Slawischen als ungarisch gelten kann.Zu Beginn des Bandes geht der Autor in mehreren Studien relativ ausführlich auf die Frage der frühen slawisch-ungarischen Beziehungen ein (S. 11-34) und liefert zugleich einen historischen Hintergrund für weitere konkrete etymologische Untersuchungen, die er mit der für ihn typischen großen philologischen Gründlichkeit durchführt.In diesem Kapitel untersucht András Zoltán aus verschiedenen Blickwinkeln das Problem der großen Zahl slawischer Lehnwörter, die ins Ungarische gelangt sind.Darauf wurde erstmals von slawischen Autoren wie Faustus Verantius (Faust Verančić) im Jahr 1595 und einige Jahrhunderte später, im Jahr 1871, von Franz Miklosich (Fran Miklošič), einem slowenischen Professor der Slawistik an der Universität Wien, aufmerksam gemacht.Das Problem der slawischen Lehnwörter im Ungarischen ist seit der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts eine wichtige Frage der ungarischen und slawischen Sprachwissenschaft.Die meisten großen Hungarologen und ungarischen Slawisten des 19.und 20.Jahrhunderts waren der Meinung, dass die ungarische Sprache zwar in den alten Zeiten eine beträchtliche Menge an Lehnwörtern aus dem Slawischen übernommen habe, diese jedoch nicht unmittelbar aus dem Urslawischen stammten, das bereits im 10. und 11.Jahrhundert auseinandergebrochen war, sondern aus den slawischen Einzelsprachen, die sich auf seiner Grundlage
Source: Studia Slavica
Author: Péter Pátrovics
Institution: Eötvös Loránd University
Language: German
Subfield: Language and Linguistics
Field: Arts and Humanities
Domain: Social Sciences
Open Access status: hybrid
OpenAlex ID: W4416764125
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