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Der chronobiologische Ansatz in der Depressionsforschung

Year: 1993
Type: book-chapter
Abstract: Das Krankheitsbild der Depression ist durch zyklisch verlaufende Besonderheiten gekennzeichnet. Hierzu zahlen die Tagesschwankungen der Stimmung, das phasenhafte Auftreten der Erkrankung mit jahreszeitl ichen Haufungen und charakteristische Schlafveranderungen. Aus diesem Grunde wurden bei der Erforschung dieses Krankheitsbi ldes chronobiologische Gesichtspunkte herangezogen. Vor allem seit Halberg (7) auf die Moglichkeit der Desynchronisation verschiedener Variablen hinwies, entwickelte sich innerhalb der Psychiatrie ein intensives Suchen nach chronobiologischen Hypothesen zur Depression, die auf den bereits vorhandenen theoretischen Model len der Chronobiologie basierten. Hierbei wird von einer Storung des zirkadianen Systems ausgegangen. Die vorliegende Arbeit gibt einen kurzen Uberblick uber Grundlagen der Chronobiologie und chronobiologische Studien an depressiven Patienten. Abschliesend werden einige Aspekte dieser Untersuchungen an Hand einer Bettruhestudie dargestellt.
Language: German
Open Access status: green
OpenAlex ID: W637810780
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Cites: 24
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