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Ausbreitung und Vermischung der Zentralwassermassen in den Tropengebieten der Ozeane. 2 : Indischer und Pazifischer Ozean

Year: 1984
Type: article
Abstract: ZUSAMMENFASSUNG Die Arbeit setzt die in Tomczak (1984) begonnene Untersuchung der Fronten in der ozeanischen Sprungschicht der Tropen für den lndischen und Pazifischen Ozean fort.lm lndischen Ozean trifft lndisches Zentralwasser (IZW) auf lndisches Aquatorialwasser (lAW) und im Osten auf salzarmes Wasser aus der Bandasee, das hier als Australasiatisches Mittelmeerwasser (AAMW) bezeichnet wird.IZW bildet mit AAMW im Osten und lAW im Westen bei 1S 0 S eine Front, die von Süden nach Norden abfallt.IZW ist da bei überall un ter lAW gelagert und im Osten bis sos, im Westen bis zum Aquator nachweisbar.Ostlich von 60°0 bildet AAMW zwischen sos und l0°S einen flachen Einschub im Tiefenbereich von lAW.Die Streuung nimmt von Westen nach Osten zu, entgegen der Ausbreitungsrichtung von IZW und AAMW.Die grosse Streuung im Osten wird zurückgeführt auf die jahrlichen Schwankungen im Volumentransport des AAMW, die Abnahme der Streuung nach Westen auf das relativ geringe Volumen von AAMW gegenüber IZW, wodurch der Einfluss von AAMW nach Westen schnell abnimmt.Multiparameter-Analyse führt nôrdlich von 10°S nicht zu schlusskraftigen Ergebnissen.Südlich von l0°S ist die Übereinstimmung zwischen den Ergebnissen der isentropen Analyse und der Multiparameter-Analyse vor allem im Osten trotz der dort extremen Streuung sehr gut.Dort erfolgt die Vermischung damit isentrop, und dasselbe kaon auch für das Gebiet nôrdlich von l0°S angenommen werden.Westlich von 80°0 und südlich von l0°S geben beide Analysenmethoden nur qualitative Ergebnisse, da dort alle drei Wassermassen von gleicher Bedeutung und die Voraussetzungen der Methoden nicht erfüllt sind.lm Pazifischen Ozean wird die Untersuchung nur für den Westteil durchgeführt (westlich von 140°W), wo Nordwestpazifisches Zentralwasser (NWPZW), Nordostpazifisches Zentralwasser (NOPZW) und Südostpazifisches Zentralwasser (SOPZW) auf Pazifisches Aquatorialwasser (PAW) treffen (Anzeichen für Sverdrups Südwestpazifisches Zentralwasser konnten im tropischen Pazifischen Ozean nicht gefunden werden).PAW dringt in scharf gebündeltem Strahl bei 0-sos mit dem Aquatorialen Unterstrom nach Osten v or und bildet bei sos mit SOPZW, bei S-10°N mit NWPZW westlich, mit NOPZW ôstlich von 170°W eine Front.Die nôrdliche Front fâllt von Süden nach Norden ab, d.h.PA W ist un ter NWPZW bzw.NOPZW gelagert.Grosse Streuung in Gebieten mit zahlreichen Beobachtungen innerhalb eines einzelnen S 0 -Feldes zeigt starke zeitliche Veranderlichkeit an, und die benachbarten Felder, deren Streuungsverteilungen zwei Schwerpunkte enthalten, lassen darauf schliessen, dass es sich dabei weniger um Schwankungen in der lntensitat der Vermischung handelt als um periodische Verlagerungen der Front.Die südliche Front lâsst keine derartigen alternativen Zustande erkennen; doch ist die Datendichte dort sehr gering.Multiparameter-Analyse führt nôrdlich des Aquators nicht zu schlusskraftigen Aussagen.Südlich von sos ist isentrope Analyse sehr unZU.Yt:tlâssig, da die TS-Kurven für SOPZW und PAW sehr dicht beieinander liegen; Multiparameter-Analyse ist dagegen dort unempfindlich gegen Unsicherheiten in den TS-Definitionen.Sie bildet dort die Grundlage der Diskussion.
Author: Tomczak, M
Language: German
Subfield: Oceanography
Open Access status: green
OpenAlex ID: W7017484538
FWCI: 0.399
Cites:
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