Komplexchemie im Unterricht: Der Spin‐Crossover‐Komplex Tris(4‐amino‐4H‐1,2,4‐triazol)‐eisen(II)‐sulfat
Year: 2026
Type: article
Abstract: Die Komplexchemie bietet an vielen Stellen die Möglichkeit, thematische Vernetzungen zu schaffen. Im Folgenden soll die einfache Umsetzbarkeit und Relevanz des Spin‐Crossover‐Komplexes T ris(4‐Amino‐4H‐1,2,4‐triazol)‐eisen(II)‐sulfat für den Schulunterricht aufgezeigt werden. Durch die leichte, kostengünstige und ungefährliche Synthese durch eine Verreibung im Mörser bietet dieser Komplex eine Vielfalt an Chancen für den regulären Unterricht. Das Basiskonzept der Struktur‐Eigenschafts‐Beziehung wird sogar in zwei Stoffeigenschaften bedient: Farbänderung und der Wechsel von diamagnetischen Eigenschaften zu paramagnetischen Eigenschaften können durch das Erhitzen mit handelsüblichen Haartrocknern hervorgerufen werden. Die Änderung der magnetischen Eigenschaften kann leicht mit Hilfe eines Neodymmagneten beobachtet werden. Die Auswertung ist eine Anwendung der Ligandenfeldtheorie für oktaedrische Komplexe. Darstellung, Untersuchung des Komplexes und Auswertung sind als SchülerInnen‐Experiment für eine Doppelstunde geplant.
Source: CHEMKON
DOI: 10.1002/ckon.70005
Author: Sebastian Förster
Institution: Johannes Gutenberg University Mainz
Language: English
Subfield: Physical and Theoretical Chemistry
Field: Chemistry
Domain: Physical Sciences
Open Access status: bronze
OpenAlex ID: W7120078190
