„Denn es gibt keinen, der die Mörder nennt.“ Zur Darstellung von Gewalt und Subversion bei Gertrud Kolmar und Anna Gmeyner
Year: 2026
Type: article
Abstract: Mechanismen der Gewalt stehen im Zentrum der in den 1920er und 1930er Jahren entstandenen Erzähltexte von Gertrud Kolmar und Anna Gmeyner. Darstellungen von Vergewaltigungen, Diskriminierungen und Suiziden machen – aus intersektional lesbarer Perspektive – die drastische Negation weiblich-jüdischer Subjektivität thematisch. Dieser Gewalt und Negation begegnen die Texte durch Erzählverfahren, in denen epistemische Dimensionen von Gewalt vorgeführt und metareflexiv durchkreuzt werden. Der Beitrag beleuchtet diese Verfahren und zeigt die subversiven Potenziale einer Metapoetik auf, die Kolmars und Gmeyners Erzählungen bestimmt.
Source: Naharaim
Author: Jana Vijayakumaran
Institution: University of Duisburg-Essen
Language: English
Subfield: Literature and Literary Theory
Field: Arts and Humanities
Domain: Social Sciences
Open Access status: hybrid
Estimated APC paid: $2,712
OpenAlex ID: W7130510140
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