Statische Korrekturen in der Seismik bei komplexen Topographien
Year: 2009
Type: dissertation
Abstract: Ein wichtiger Bestandteil jedes seismischen Datenprocessings ist die statische Korrektur. Sie dient zur Bereinigung von topographischen Unebenheiten, sowie Geschwindigkeitsstörungen die durch oberflächennahe Anomalien oder durch die Verwitterungsschicht hervorgerufen werden. Dabei wird die gesamte seismische Auslage nach unten gerechnet, um ein neues, tiefergelegenes Bezugsniveau zu erreichen. Die Zeitkorrektur an den seismischen Daten bewirkt dadurch einen Effekt, als hätten die aufgenommenen Signalen nie diese oberflächennahen Schichten durchlaufen. Um diese obersten 10er bzw. 100er Meter wegrechnen zu können, muss ein Geschwindigkeitsmodell vorhanden sein. Umso hochauflösender und genauer dieses bekannt ist, desto besser kann die Rechnung der Sources & Receivers auf die statische Bezugsebene erfolgen und dadurch die Störeffekte der seichten, meist unregelmäßigen Schichtung eliminiert werden. Bei dieser Diplomarbeit werden zwei verschiedene Methoden zur Erstellung eines solchen Geschwindigkeitsmodells getestet und mit einem bereits in der Produktion verwendeten Modell verglichen. Beim ersten Modell handelt es sich um eine 3D Tauchwellen-Tomographie, beim zweiten um eine 1D Inversion. Man versucht eine Möglichkeit zu finden, das Problem eines starken lateralen Geschwindigkeitskontrasts, welcher durch ein aufgefülltes Gletschertal geboten wird, zu bewältigen.
Source: University of Vienna
DOI: 10.25365/thesis.3812
Author: Alten, Karoline
Language: German
Subfield: Geophysics
Field: Earth and Planetary Sciences
Domain: Physical Sciences
Open Access status: green
OpenAlex ID: W91513351
